...erinnert sich an Brigitte Kramm: Ich habe Brigitte während meiner ehrenamtlichen Tätigkeit (2003-2007) in der Stiftung Frauen-Literatur-Forschung e.V. kennengelernt. Wir haben so viel miteinander gelacht und wenn ich an sie denke, fällt mir sofort ihre hilfsbereite Art ein: So hat sie sich sofort bereit erklärt, meinen neuen Laptop einzurichten und hat mir auch bei der Arbeit oft den entscheidenden technischen Tipp gegeben! Sie hatte auch stets im Hinterkopf, was jemanden wohl interessieren könnte. Sie war dann auch diejenige, die eines Tages mit einer Stellenausschreibung ankam, die genau meinen Vorstellungen entsprach. Tatsächlich habe ich dann die Stelle bekommen. Brigitte hatte auch ständig viele Ideen: Auf der Terrasse vom Gebäude GW 2 in der Universität haben wir gern unsere Pausenzigaretten gemeinsam geraucht, und dabei fasste sie den Entschluss, endlich den verkrauteten Blumenkasten wieder neu zu beleben. Es wurde eine Pflanzaktion gestartet, an der sich alle Frauen engagiert beteiligten und Samen, Blumen oder Kräuter mitbrachten und natürlich auch danach regelmäßig gossen! Ihr Tod ist mir sehr nahe gegangen, natürlich auch gerade deshalb, weil sie in meinem Alter war.