Da ich gerade an den Tagungsberichten sitze, lasse ich die letzten Tage noch einmal Revue passieren und bin begeistert von der Erfahrung, die ich dank der Stiftung Frauen-Literatur-Forschung e.V. machen durfte. So interessante Biografien von Schriftstellerinnen und anregende Forschungen von WissenschaftlerInnen haben mich sehr beeindruckt und gestärkt in meiner Entscheidung, Literaturwissenschaft zu studieren. Auch bin ich froh, FrideL kennen gelernt zu haben und motiviert zu werden, einem Netzwerk wissenschaftlich arbeitender Frauen beizutreten. Ich wollte einfach nochmal Danke sagen und ein großes Lob aus junger naiver Studentinnensicht aussprechen für die Tagung und alles, was im Vorlauf passierte. Ich bin immer ansprechbar für Hilfe bei weiteren Projekten.

Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich bei der Stiftung Frauen-Literatur-Forschung e.V. für die Möglichkeit bei ihr ein Praktikum machen zu dürfen bedanken. Nicht nur, dass ich von dieser Zeit persönlich unheimlich profitiert habe und reifen durfte, auch durfte ich über den Praktikumsrahmen hinaus Zeit in Anspruch nehmen in Bezug auf Fragen zu meiner eigenen Studiensituation die ich dank der Gespräche mit der Projektleiterin der Stiftung sehr gut beantworten konnte. Haben Sie vielen Dank.

Vielen Dank für ein Praktikum, dass ich so kurzfristig wahrnehmen konnte, und bei dem ich so viel gelernt und so viele positive Erfahrung gemacht habe. Trotz des Faktes, dass ich mit meinen Studienfächern – Philosophie und English-Speaking Cultures – aus einem anderen Bereich komme als viele der bisherigen PraktikantInnen vor mir, ist es mir möglich gewesen, bei der Stiftung Frauen-Literatur-Forschung e.V. ein Praktikum anzutreten, aus welchem ich viel für mich, mein Studium und meine spätere, berufliche Orientierung ziehen konnte; ob es nun das Arbeiten mit und an einer Datenbank war, was mich dazu brachte, mich näher mit weiblichen Philosophinnen auseinander zu setzen und mir damit Anregungen für meine Bachelor-Arbeit gegeben hat, oder solch banale Kleinigkeiten wie bisher unbekannte Tastenkürzel am Computer – ich konnte jeden Tag etwas Neues lernen. Doch nicht nur der Praktikumsinhalt, auch das „Drumherum“ – Arbeitsklima, Betreuung und Begleitung des Praktikums, Einbeziehung in den Arbeitsvorgang, ein aktiver, offener Meinungs- und Interessenaustausch – trugen dazu bei, dass ich das Praktikum als äußerst erfolgreich ansehe, nicht nur für mein Studium, sondern auch für mich selbst. Es war sehr motivierend, relativ früh im Praktikum auch selbstverantwortlich ein eigenes Projekt zu verfolgen und aktiv an der Datenbank zu arbeiten – vor allem da man weiß, dass diese Arbeit sich auch hinterher konkret in der Datenbank niederschlägt. Abschließend möchte ich noch anmerken, dass mir das Praktikum und die Arbeit mit der Datenbank so gut gefallen hat, dass ich in Erwägung ziehe, weitere Creditpoints für „General Studies“ bei der Stiftung Frauen-Literatur-Forschung e.V. abzuleisten, und dass ich die Praktikumsstelle an andere StudentInnen weiterempfehlen werde, die noch nach einem Platz für sich suchen.

Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit noch einmal nachträglich und ausdrücklich für das Praktikum bei der Stiftung Frauen-Literatur-Forschung im Wintersemester 2010/11 bedanken. Für mein Studium war es eine wichtige und prägende Erfahrung, von der ich bis heute profitiere: Neben Recherche und Betreuung der Datenbank Schriftstellerinnen in Deutschland 1945 ff. bekam ich die Chance, die Tagung „Fiktionen und Realitäten – Schriftstellerinnen im deutschsprachigen Literaturbetrieb“ organisatorisch und inhaltlich mit vorzubereiten. Diese Tätigkeit hat mir viel Freude bereitet und ich bin dankbar, dass ich über das Praktikum hinaus auch im Sommersemester 2011 am Planungsprozess der Konferenz als ehrenamtliche Mitarbeiterin teilhaben konnte. Bei der Tagung selbst bekam ich in der offenen und freundschaftlichen Atmosphäre der Konferenz die Chance, mit Doktorand_innen und bereits etablierten Wissenschaftler_innen ins Gespräch zu kommen und Kontakte zu knüpfen. Über all diese Tätigkeiten habe ich sehr viel gelernt. Für mein Studium und meinen beruflichen Werdegang spielt die Stiftung Frauen-Literatur-Forschung eine große und wichtige Rolle; die Kompetenzen und Fähigkeiten, die mir in meinem ersten Praktikum vermittelt wurden, fanden und finden beispielsweise bei Arbeiten als studentische Hilfskraft und weiteren Praktika Anwendung. Besonders erwähnenswert ist dabei das Praktikum beim Projekt "biografiA. biografische datenbank und lexikon österreichischer frauen" in Wien, welches mir durch die Stiftung Frauen-Literatur-Forschung vermittelt wurde. Deswegen hoffe ich, dass auch weiterhin Studierenden des Fachbereichs 10 die Möglichkeit geboten wird, in der Stiftung Frauen-Literatur-Forschung zu arbeiten und zu lernen!

Nach meinem Studium konnte ich erste berufliche Erfahrungen in der Stiftung Frauen-Literatur-Forschung e.V. sammeln. Neben der Recherche-Arbeit in und Ergänzung der "Datenbank Schriftstellerinnen in Deutschland, Österreich, Schweiz 1945 - 2008" übernahm ich Aufgaben im Bereich Veranstaltungsorganisation, Öffentlichkeitsarbeit und Sammelbandkonzeption und -herausgabe, die mir viel Freude bereiteten und mir neue berufliche Perspektiven ermöglichten. Ich bin sehr dankbar für die vielfältigen Einblicke und Chancen, die mir durch die Aufgaben eröffnet wurden und die wertvolle Begleitung, Beratung und Unterstützung in diesen wichtigen ersten Berufsjahren.